Tipps und Tricks: So findet Ihr die perfekte Radbrille

Tipps_Tricks_radbrilleEines vorweg: Um die Augen beim Radfahren nicht nur vor gefährlicher UV-Strahlung, sondern auch vor Wind, Fremdkörpern und Spritzwasser zu schützen, ist eine gute Radbrille unverzichtbar.

Doch was macht eine gute Radbrille aus? Wir haben einige wichtige Details für Euch zusammengestellt:

Form

Idealerweise hat die Fahrradbrille eine breite, gewölbte Front, die eng am Gesicht anliegt, so dass Wind, Insekten oder herumgewirbelte Kieselsteine auch seitlich nicht eindringen und die Augen verletzen können. Allerdings sollten die Brillenränder noch etwas Abstand zur Haut haben, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist. Diese verhindert, dass die Brille ständig beschlägt.

Sitz

Für perfekten Sitz und hohen Tragekomfort sind silikonisierte oder gummierte Nasenauflagen zu empfehlen, die sich bestenfalls auf unterschiedlich breite Nasenrücken einstellen lassen. So können fiese Druckstellen vermieden werden. Gummierte Bügel oder gummierte Bügelenden sorgen auch bei raschen Kopfbewegungen für optimalen Halt.

Material

Um die nötige Sicherheit zu gewährleisten und nicht selbst zur Gefahrenquelle zu werden, sollte die Radbrille zwingend aus bruchfestem Material (z.B. Polycarbonat) gefertigt sein.

Tönung

Radbrillen gibt es mit den verschiedensten Glas-Tönungen. Jede Tönung erfüllt ihren ganz besonderen Zweck:

  • klare Gläser: perfekt in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Regen
  • gelbe Gläser: ideal bei Dunst und Nebel. Aufhellende, kontraststeigernde Wirkung
  • braune, grüne, graue (=“smoke“) Gläser: perfekter Schutz an sonnigen Tagen. Vor allem die Tönung „smoke“ ist ganz besonders angenehm für die Augen, da sie die Umwelt naturgetreu abbildet.

Die Tönung der Gläser hängt eng mit der Filter-Kategorie zusammen. Klare Gläser gehören zur Kategorie 0, hellere Tönungen zählen meist zur Kategorie 1 oder 2 und dunkle Gläser zur Kategorie 3. Welche Filterkategorie eine Radbrille besitzt, steht meist auf der Innenseite eines Bügels oder ist auf einem Lens-Sticker aufgedruckt.

Welche Eigenschaften die einzelnen Kategorien haben, könnt Ihr in unserem Beitrag zum Thema Filterkategorien noch einmal genau nachlesen.

Gewicht

Wer vor allem lange Strecken fährt und seine Radbrille entsprechend lange trägt, wird diesen Punkt zu schätzen wissen: Idealerweise ist die Brille ein Fliegengewicht und beim Tragen kaum zu spüren. Vor allem Brillen mit Halbrahmen verfügen über dieses wichtige Kriterium, da sie durch die unten offene Form Gewicht sparen.

Optik

Last but not least sollte einem seine Radbrille natürlich auch gefallen 😉 Besonders cool und angesagt sind momentan Modelle mit verpiegelten Gläser, denen man im Radrennsport ja außerdem den Vorteil zu Gute hält, dass die Gegner während des Rennens den Ausdruck (der Anstrengung?!) in den Augen nicht sehen können …

 

 

 

 

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