KK’s Kolumne: Männer & Sonnenbrillen….so geht’s nicht ins Auge

Maenner_Sonnenbrillen„Ob bei der Bundestagswahl  oder bei der Wahl der Sonnenbrille – im Großen wie im Kleinen: Der Mann versagt dort, wo die Frau triumphiert „– schrieb Jan Hammer von ZEIT ONLINE bereits 2007 in einem seiner Berichte. Und ich hätte ihm für diesen Satz gratulieren mögen.  Es ist also anderen auch schon aufgefallen – genauer gesagt: Es ist also auch schon MÄNNERN aufgefallen, dass ihre Geschlechtsgenossen in Sachen Sonnenbrille des Öfteren danebengreifen. Da muss Abhilfe geschafft werden. Denn allmählich nahen ja (endlich) wieder die sonnigen Tage und man wird es beim Draußensitzen wieder beobachten können:  zu kleine Brillen, die in zu große Gesichter gequetscht oder Modelle von 1994, die bereits das 20. Jahr in Folge getragen werden.

Dabei ist es doch gar nicht so schwierig, zur richtigen Sonnenbrille zu greifen. Es gibt da nämlich eine sehr einfache Faustregel: Man(n) muss mit Sonnenbrille immer besser aussehen als ohne. Und es gibt außerdem wirklich genügend Beispiele aus der Populärkultur, die genau vormachen, wie es geht: „Top Gun“, „Oceans Eleven“, die „Blues Brothers“ – was wären die Helden dieser Filme ohne ihre Sonnenbrillen?

Natürlich: Eine Sonnenbrille macht aus einem Versicherungsvertreter keinen Kampfjetpiloten, aus einem Musiklehrer keinen Geheimagenten, aus einem Werbefuzzi keinen Rockstar. Und aus Gustav Mustermann keinen Georg Clooney. Aber hey – dennoch kann die richtige Brille ein gewisses Flair vermitteln. Man muss nur wissen, welche.

Hier eine (persönliche) Auswahl:

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Die Pilotenbrille:

Sie sollte früher Piloten auf Langstrecken vor gleißendem Licht schützen und gehört spätestens seit Tom Cruises  „Top Gun“ zu den beliebtesten Modellen. Eine Pilotenbrille funktioniert immer und ist perfekt für einen lässigen und dennoch seriösen Auftritt. Sie ist zu Jeans ebenso tragbar wie zum Designer-Anzug und das Beste: Sie passt zu jeder Gesichtsform. Ganz besonders gut harmoniert sie aber zu markanten Gesichtern, denn die abgerundete Form der Gläser lässt eckige Wangenknochen und Kinnpartien weicher erscheinen.

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Die Sportbrille:

Keine Frage: eine windschnittige, funktionelle Brille ist etwas Feines: beim Joggen, Fahrrad fahren, Hochseesegeln oder wenn man auf einen Achttausender klettert. Im Alltag sehen die guten Stücke aber – mal ehrlich – albern aus. Deshalb sollten Sportbrillen ausschließlich zu dem Outfit getragen werden, zu dem sie nun einmal gehören: zum Sport-Outfit. Oder – in manchen Fällen – zur Badehose. Aber auch dazu gibt es eine schickere Wahl.

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Die „Nerd“-Brille:

Die klassische „Nerd“-Form wie man sie beispielsweise von den „Blues Brothers“ kennt, ist schick und lässt sich zu den verschiedensten Outfits perfekt tragen – auch zur Badehose. Nerdbrillen passen besonders gut zu runden Gesichtern, denn ihre eckige Form gleicht deren breiten, vollen Wangenbereich ideal aus. Bei einem hellen Teint wirken die Brillen in Schwarz oft zu hart. Ein Rahmen in eleganter Schildpatt-Optik ist dann die bessere Wahl.

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Die Panto-Brille:

Die runde, oben leicht abgeflachte Panto-Brille tauchte bereits in den 1920er Jahren auf und war lange Zeit Markenzeichen von Intellektuellen und Künstlern. Heute ist die Retro-Form wieder absolut gefragt. Ein bekannter Pantobrillenträger ist Johnny Depp. Der Schauspieler ist ohne Zweifel ein perfektes Beispiel dafür, welchen Eindruck (frau) vom Träger dieser Brillenform bekommt: er wirkt ein wenig selbstironisch, humorvoll, lässig und cool. Am besten passt die Pantobrille mit ihrer runden Form zu eckigen und herzförmigen Gesichtern, denn sie lässt das Gesicht weicher wirken. Männer mit runden Gesichtern und weichen Gesichtszügen sollten die Form daher lieber meiden. Denn, Jungs,  ZU weich ist nun mal auch nichts…

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Die verspiegelte Brille:

Sonnenbrillen mit verspiegelten Gläsern sind in dieser Saison der Top-Trend schlechthin. Kein Wunder, denn sie sehen wirklich unglaublich cool aus und sind perfekt geeignet, um am Strand oder im Straßencafé unbemerkt Leute zu beobachten. Absolut ungeeignet sind verspiegelte Sonnenbrillen jedoch beim Business – und zum Flirten. Das gute alte „Blickkontakt aufnehmen“ ist absolut unmöglich 😉 Einen perfekten Auftritt legt man(n) mit übrigens hin, wenn die Farbe der verspiegelten Gläser zu einem Teil des Outfits passt, z.B. blaue Gläser zu blauer Jeans.

 

Den Guide zum Thema „Welche Brille passt zu wem“ findet Ihr hier.

Falls Ihr mich in Sachen Männer und Sonnenbrillen gerne eines Besseren belehren wollt und coole Sonnenbrillen-Looks habt, lasst bitte unbedingt einen Link da!

Liebe Grüße,

Eure KK

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